Zatsch und die löchrige Socke
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1. Teil der Abenteuer von Zatsch, Ratsch und Muxelmil
Das musikalisches Kinderhörspiel ZATSCH UND DIE LÖCHRIGE SOCKE wurde im Laufe des Jahres 2007 geschrieben. Nachdem ich mir die Instrumentierung genau überlegt hatte, ging ich auf die Suche nach passenden MusikerInnen.
Es dauerte eine Weile, die richtigen Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger für das Projekt zu gewinnen. Der Schauspieler und Sprecher (u.a. Ö1) Michael Weiß kam, nachdem ich ihm die Story geschickt und ihn schließlich in Wien besucht hatte nach Ternberg ins Studio. Seine tragende Stimme gibt der Geschichte von Anfang an die von mir gesuchte Tiefe.
Melanie Hirner (voice of the year 2008), 14jährige Schülerin und Gesangstalent aus der Laussa, erzählt einen Teil der Geschichte singend. Die Kombination aus weiblicher und männlicher Erzählstimme bringt Abwechslung und Spannung in das Stück.
Ein großer Teil der MusikerInnen stammt aus der Region. Die Hexe Ratsch wird von der Steinhauserin bzw. Neo-Steyrerin Silvia Gattringer gesprochen und gesungen. Ich selbst gebe dem Zwerg Zatsch die Stimme. Am Klavier spielt der Neuzeuger Werner Weißengruber, am Bass der Garstner Stephan Mastnak, an der E-Gitarre der Steyrer Harald Edelsbacher. Der Riese Muxelmil wird von Andreas Alber aus Walding gesprochen.
Bansuri, Querflöten Okarina und Kalimba spielt mein langjähriger Musikerfreund Peter Heinrich (Flötenpeter) aus der Steiermark. Hackbrett die Linzerin Franziska Fleischanderl. Schlagzeug und Percussion der Valentiner Didi Donauer und der Mühlviertler Manfred Seifriedsberger.
Das Projekt sollte meinen Idealen, alles wirklich mit den Instrumenten einzuspielen und keine Computer- und Synthy-Klänge zu verwenden, sowie dem Wunsch, heimischen Musikstil mit unterschiedlichen internationalen Stilen zu kombinieren gerecht werden. So findet man in den Liedern folkloristische Hackbrettpassagen kombiniert mit indischen und südamerikanischen Flötenmelodien, Reggaegrooves kombiniert mit bluesigen und rockigen Gitarrensounds, afrikanische Rhythmen kombiniert mit Pop.
Ich empfinde die Arbeit mit Kindern als ungemein wertvoll und möchte darin auch mir wichtige Grundsätze verwirklichen. Die erzählte Geschichte spielt sich direkt in unserer Landschaft ab, die verwendeten Instrumente kommen aus vielen Teilen der Welt, die Art der Musik ist eine Kombination aus Bekanntem und Neuem. Mein Ziel ist es, auf spannende, einfühlsame, lebendige und lustige Weise Interesse für unsere heimische Natur- und Kulturwelt zu wecken und ein Öffnen für fremde, ferne Kulturen zu bewirken. Gerade in einer Zeit in der Computer, Fernsehen, Werbung usw. einen so großen Raum im Leben der Kinder einnehmen, empfinde ich dies als zunehmend wichtig.
Verwendete Instrumente im Studio:
Hackbrett, akustische Gitarre, E-Gitarre, Klavier, Keyboard, Bass, indische (Bansuri) und klassische Querflöte, Doppelflöte, Okarina, Schlagzeug, Kongas, Djembe, Cajon, Rahmentrommel, Schwirrbogen, Doppelflöte, Rasseln, Kalimba, Gong.
2. Teil der Abenteuer von Zatsch, Ratsch und Muxelmil
ZATSCH UND SEIN TRAUM wurde im Frühling 2009 geschrieben. Die Proben und Studioaufnahmen begannen im Sommer. Es kam zu einigen Umbesetzungen. So ist nun Patricia Breiteck die singende Erzählerin, Andi Alber (Muxelmil) spielt Schlagzeug und Didi Donauer die Percussion-Grooves. Neuzugänge sind der Mühlviertler Wolfgang Weissengruber am Sax, Hannes Mastnak an den Blockflöten und der erst 12jährige Lorenz Alber an der Tuba.
Die Bilder zur CD stammen vom Steyrer Maler Hapé Schreiberhuber, Initiator des Styraburg-Festes.
